RÜckblick Dornberg VI
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Rekordmeister chancenlos - Bumsbeutel ungeschlagen Turniersieger
SENSATIONELL: BÄHRENBACHER BUMSBEUTEL MEISTER !
Unbarmherzig Bahamut blieb nur der undankbare zweite Platz
 
 
Dornberg - Zum fünften Mal erlebte die legendäre Wildsauarnea in Dornberg den Aufmarsch der besten Pompfballspieler Trawoniens. Rekordmeister Unbarmherzig Bahamut (UB) war fest entschlossen, den Titel zum vierten Mal zu holen. Doch obwohl der Erzrivale aus Rimmergard dieses Jahr nicht zum Turnier erschien, mussten sich die Veteranen aus Dornberg der überlegenen Bährenbacher Konkurrenz geschlagen geben. Dabei hätte der vierte Titelgewinn die beispiellose Karriere der Erfolgspompfer aus Dornberg krönen sollen.
Aber nach dem Turnier waren sich Spieler wie Zuschauer einig: Die Bumsbeutel haben den Titel verdient. In allen Spielen ungeschlagen blieben die Heißsporne aus Bährenbach das gesamte Turnier hindurch ohne Gegentor. Eine Leistung, die auch nach unseren Archiven in der Geschichte des Pompfballs einmalig ist! Der Traditionsmannschaft Blut und Eiter (B&E) gelang hingegen das Kunststück, zum wiederholten Male den besten Spieler zu stellen (Brutus) und den langersehnten Titel ein dennoch weiteres Mal zu verpassen. Besonders in der Begegnung mit den Bumsbeuteln machten Blut und Eiter ihrem Namen Ehre. Lange war das Spiel fast ausgeglichen, bevor eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung den Kampfeswillen von B&E brach und zugleich der Silberpompfenträger Nymphor mit einer schweren Verletzung vom Platz getragen werden musste.
Die Munteren Margariten hingegen liefen nach zaghaftem Turnierbeginn in der Partie gegen Lok Thelok zu wahrer Hochform auf und konnten die Mannschaft aus Kerfrekern und Achenaern mit 2:0 vom Platz fegen. Schon zuvor hatten die Margariten gegen die kurzzeitig regelwidrig in Überzahl spielenden B&E-Mannen ein sensationelles 1:1 erkämpft.
Zu den Einzelleistungen: Neben dem herausragenden Brutus tat sich vor allem Sir Ristridin als schneller und gewandter Spieler hervor. Insbesondere bei den weiblichen Zuschauern war er bald als Katze von Kerfrek bekannt und soll nach der Meisterfeier einigen Damen noch ersten Unterricht im gewandten Umgang mit Schwert und Schild gegeben haben. Zur besten Spielerin des Turniers wurde mit großer Mehrheit Rala gewählt, die passenderweise später Hand in Hand mit Nymphor, dem besten Spieler von 505, gesehen wurde. Hier lässt sich für kommende Generationen einiges hoffen.
Bei der abschließenden Meisterfeier konnten die von weither angereisten Spielleute namens "Pfennigfuchser" mit einer just auf die Bumsbeutel gedichteten Siegerweise überraschen, in die schnell alle Gäste einfielen und die in der Nacht noch an manchen Feuern angestimmt wurde.
 
     
  DUNKLE SPIONIN ENTTARNT   FLIEGENDER TEEZAUBERER  
 
Lichtenmeer - Aus gut informierten Kreisen wird berichtet, dass Vogt Vengard während des großen Pompfballturnieres eine Spionin aus Torog Nai gefangengesetzt hat. Mägde erzählen sich, dass die Torog-Nai Unterwäsche Dornberger Frauen stehlen sollte. Ihr Auftraggeber: Eine Selbsthilfegruppe von Barghani-Priestern in Cullam Toroll.
 
Der Keiler Hägl kann fliegen. Dornberger Bauern behaupten standhaft, sie hätten ihn in der Nacht auf Sonntag mehrere Runden über dem Gutshof drehen sehen.
 
     
 
DORNBERGER DORFKLATSCH - aufgezeichnet von T. Ratsche
 
-Die Bumsbeutel heißen mit recht so, wie sie heißen. Die blonde Laudine wurde mit Torschützenkönig Johann vom Kimberg in flagranti im Teezelt überrascht. Ob der tapfere Beutel auch hier den Weg zwischen die Pfosten fand, ist nicht bekannt. Sein sackartiges Gewand wurde am nächsten Morgen von einem Knecht gefunden.
 
-Bei der Meisterfeier wurde von Bediensteten ein Fremder mit Glitzer im Gesicht beobachtet. Darauf angesprochen soll er sein Messer gezückt haben.

-Ausfälligkeiten ohne Folgen: Obwohl Brutus, der beste Spieler des Turniers, die Gastgeber unflätig beschimpfte, hat ihm das Fähnlein Gerüchten zufolge einen Besuch im Jadehaus spendiert.

 
-Das gesamte Team von Unbarmherzig Bahamut wurde nach dem Turnier im Jadehaus beobachtet. Selbst der Vogt soll sich den sinnlichen Genüssen hingegeben haben. Der Andrang war so groß, dass jüngere Spieler angeblich mehrere Stunden im Dunklen gewartet haben, bis eine der Damen Zeit für sie finden konnte.
 
     
  KOBOLD SORGT FÜR UNRUHE - SCHWEINEFLÜSTERER BETEILIGT  
 
Dornberg- Am Vorabend des Pompfballturniers soll in den Wäldern um das Gut Dornberg Merkwürdiges vorgegangen sein. Dr. Vokklar, der bekannte Schweineflüsterer, machte sich mit einer Schar Helfer auf die Suche nach seinem magischen Pompfball-Sammelbilder-Album. Eigenen Angaben zufolge hatte er es vor Schreck im Wald verloren, als er plötzlich der Weißen Sau von Dornberg begegnete. Als ihm drei Geister der Siegermannschaft von gegenüberstanden, war klar: Drei Sammelkarten waren noch im Wald. Die Geister forderten eindringlich, nach den verschollenen Karten zu suchen. Nur wenn sie wieder mit den übrigen Karten vereinigt würden, so stellte sich schnell heraus, konnten die Geister wieder Frieden finden. Unter ihnen waren ehemalige Pompfballhelden wie der Ork Krishan und der Spieler mit der Goldenen Maske. Dieser gab auch Jahrzehnte nach seinem Tod seine wahre Identität nicht preis. Dem Akzent nach vermuten Ohrenzeugen aber einen Zusammenhang mit der Bullenrassler-Familie.
Als Kartendieb konnte im Dornberger Wald schnell ein Kobold ausgemacht werden. Gegen drei Wünsche soll er sich zur Herausgabe der Karten bereiterklärt haben. Unter anderem forderte er den Tod einer der gefürchteten Dornberger Wildsauen sowie seltene Kräuter aus der Nähe des Verlassenen Friedhofs. In diese Gegend nahe am alten Bährenbacher Weg traute sich unser Korrespondent jedoch nicht einmal bei Tageslicht. Aber schließlich spielt er auch nicht Pompfball.
Ein Lied im Wald soll den Kobold schließlich so gnädig gestimmt haben, dass er Dr. Vokklar die vermissten Karten wieder zurückgab. Geister wurden in Dornberg seither auch nicht mehr beobachtet.
 
     
     
 
Rückblick Dornberg VI
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