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Frühjahrsausgabe 512 :
1 Kupfer (Lichtenmeer)
3 Kupfer (Resttrawonien)
5 Kupfer (Auswärts)

Dornberger Dorfbote
unglaublich - ungebührlich

Nachrichten sind unsere Leidenschaft
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Pompfball ist unsere Passion

 
 
 
 
Lichtenmeer im Meisterschaftsrausch: Die Pompfballsaison hat begonnen
 
 

Der Frühling kommt. Die Pompfen schlagen aus. In ganz Lichtenmeer bereiten sich die Menschen auf das neunte Pompfballturnier vor. Auch der Krieg, der in Kerarwed tobt, kann die Vorfreude nicht trüben. Im Gasthaus „Zur Goldenen Ähre“ ist die anstehende Meisterschaft das Gesprächsthema Nummer eins. Wetten auf den Turniersieg werden abgeschlossen und wichtige Fragen erörtert wie: „Wird der 1. PTL tatsächlich nicht mehr antreten?“, „Stimmt es, dass die Tombrischen Hengste wieder kommen?“ oder „Wird Heidemarie Bullenrassler endlich den Pompfballspieler ihres Lebens kennen lernen?“
In einigen Wochen wird Klarheit herrschen, wenn Spieler und Fans am Lagerfeuer trinken und lachen, wenn die heißen Wannen unter dem Sternenhimmel dampfen und wenn der Torjubel über die Felder schallt.
Lichtenmeer erwartet seine Gäste!

 
     
 
Nächste Meisterschaft ausgerufen
Vom 21.-23. Juli wird ganz Pompfball-Trawonien wieder auf Dornberg blicken
 
Und wieder PTL! - Meisterwimpel hängt in Lichtenweiler fest
 
 

Der Vogt hat es bekannt gegeben. Die neunte trawonische Pompfballmeisterschaft wird vom 21.-23. July zu Dornberg ausgetragen. Die Nominierungen sind noch völlig offen. Der Dorfbote wird wie gewohnt seine Leser als erste über alle Mannschaften und ihre Chancen informieren.

 
Dornberger Kessel - Was für ein Turnier! Im erstmals bespielten Dornberger Kessel gab es kein Halten mehr. In kochender Atmiosphäre gaben die Mannschaften im Kampf um den Siegerwimpel einfach alles. Selbst Vogt Vengard wurde verletzt aus dem Spiel getragen. Am Ende aber half alles nichts: Die Meisterschaft wurde überlegen vom 1. PTL verteidigt. Für die Altmeister von UB brachte ihr routiniertes Standpompfen nur Platz 2. Vielversprechend aber die Mannschaft aus Kerfrek. In diesem Jahr sicher ein heißer Titelanwärter! Aber auch Erni und Berth von den Kesselfliggaz könnten bei der neunten Meiterschaft ganz vorne mitspielen.
 
 
Nachwuchstalente basteln an eigener Mannschaft
 
Sveldenn hat's geschafft
 
 
„Wir sind wild entschlossen, die Nachfolge des 1. PTL anzutreten.“ So spricht nicht etwa ein alter Pompfball-Veteran. Nein, das ist die Aussage der Jungspunde Erni und Berth. Die beiden Nachwuchstalente sind gerade dabei ein eigenes Team auf die Beine zu stellen, nachdem sie es im vergangenen Jahr mit den „Kesselfliggaz“ immerhin bis ins Halbfinale geschafft haben. Man darf gespannt sein. Weitere Mannschaften befinden sich bereits im Training. Auch aus Lyortis hört man, dass die „Lanzen“ dieses Jahr wieder „stechen“ wollen.
 
In Lichtenmeer gibt es wieder einen Meistermagier! Sveldenn, Sindels ehemaliger Lehrling, hat völlig überraschend doch noch seine Prüfung absolviert, heißt es. Man munkelt, seine alte Meisterin sei ihm in der Nacht als Geist erschienen und habe ihn geprüft. In Dornberg hat man zur Feier des Anlasses mehrere Fässer aufgemacht. Nur Sveldenn will öffentlich nicht über diese Nacht reden. Spricht man ihn auf die Art der Prüfungen an, verzieht er voll Ekel sein Gesicht.
 
 

I

 

 

 
         
 
Trawonische Truppen rücken vor: Gefechte auch in Kerfrek!
 
 

Der Kerarwed-Feldzug schreitet voran. Als der Winter den Krieg beinahe zum Erliegen brachte, hatte unsere Armee bereits die Hälfte des Weges zum Arwed hinter sich gebracht. Inzwischen sind die Truppen des Königs bis einige Meilen vor Kerarwed Stadt vorgerückt. Erschwerend für den Feldzug ist, dass die Dunklen Kerawed weitgehend zerstört haben, große Truppenteile sind daher im Transport von Nachschub und dessen Sicherung gebunden. Die in ganz Trawonien bekannte Jadwiga von Zwingenfels, eine fahrende Ritterin, wurde von einem unserer Mitarbeiter in einer Taverne in Aquilda dabei belauscht, wie sie über den Krieg sprach. Lest selbst: „Unsere Truppen stehen wenige Meilen vor Kerarwed-Stadt und liefern sich heftige Gefechte mit der dunklen Brut. Die Stadt selbst ist bis auf den Grund besudelt und verdorben. Es gibt Überlegungen, sie komplett mit Feuer zu läutern, bis auf den blanken Fels abzutragen und alle Spuren der Finsternis mit der Macht Bahamuths zu tilgen. Ein neuer Anfang, von Grund auf. Der König wird die Stadt von ihrem Leid erlösen und sie wieder auferstehen lassen."

Auch in Kerfrek wird heftig gekämpft. Sieg und Niederlage liegen dicht beieinander. So haben die Armeen Kerfreks Teile ihres Landes zurückgewonnen und befreiten Burg Thelok. Jedoch heißt es auch, dass die Dunklen die Kerfreker Armee auf breiter Front weit in die Ebenen des County Boarstone zurückdrängten.

 
 
 
 
DORNBERGER DORFKLATSCH - aufgezeichnet von T. Ratsche

Heidemarie in der Wanne?

Sicher einer der nächtlichen Höhepunkte des letztjährigen Tunieres waren die vereinten Kerfreker und Dornberger Kohlewannen. Zu fortgeschrittener Stunde soll sich auch die rassige Bullenrasslerin am warmen Wasser erfreut haben. Über die Zahl und Größe der dabei getragenen Kleidungsstücke gibt es von unseren durchwegs männlichen Gewährsleuten widersprüchliche Aussagen.
Und von Valerio wird berichtet, ihm habe der Badedampf düstere Visionen beschert. Wir hoffen, das hält ihn nicht davon ab, auch zu dieser Meisterschaft wieder kräftig einzuschüren!


Vogt von Schwarzer Braut geküsst!

In der "Goldenen Ähre" halten sich hartnäckige Gerüchte, der Vogt sei zur letzten Meisterschaft einem neuartigen Rauchkraut namens "Schwarze Braut" anheimgefallen. Zeugen berichten in diesem Zusammenhang auch von unglaublichen Verbrüderungsszenen mit Kerfreker Spielern. Vengard allerdings schweigt zu diesem Thema hartnäkig.
     
Saugruber können kochen!

Lange galt Saugrub als das langweiligste der Lichtenmeerer Dörfer. Der Dorfbote hatte dort bislang nicht einmal einen Korrespondenten. Umso überraschter mussten wir bei der letzten Meisterschaft feststellen, dass sich Saugruber Bauern nicht nur nach Dornberg verirrt hatten, sondern an der Meisterschaft sogar teilnahmen und nebenbei geschäftstüchtig äußerst schmackhaftes Backwerk veräußerten.

 

Herzog scharf auf Margeriten?

Unser aller Herzog gab sich die Ehre, biem letzten Turnier selbst unter die Spieler zu gehen. Seine zahlreichen Blessuren ertrug er äußerst mannhaft. Zudem berichten glaubhafte Stimmen, er habe sich geradezu entzückt über den Liebreiz der Margeriten geäußert. Ob dies nach Heidemaries Wannenbad (siehe oben) war oder davor ist unbekannt.

 
       
   
     
 
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