Archiv
home
 
 
 
     
 

Sommerausgabe 510 :
1 Kupfer (Lichtenmeer)
3 Kupfer (Resttrawonien)
5 Kupfer (Auswärts)

Dornberger Dorfbote
unglaublich - ungebührlich

Nachrichten sind unsere Leidenschaft
-
Pompfball ist unsere Passion

 
 
 
 
Kampf der Veteranen um Platz Eins - Bumsbeutel weit abgeschlagen
1. PTL siegreich - Lichtenweiler im Freudentaumel
 
 

Dornberg - Was für ein Turnier! Was für ein Endspiel! Zehn Mannschaften, so viele wie noch nie, balgten sich um den roten Wimpel. Die Zuschauer sahen alles, was Pompfball auf der Pfanne hat: brillante Spielzüge, harte Fouls, enthusiastische Fans, wunderschöne Tore, gnadenlose Spießrutenläufe und atemberaubende Frauen. Es gab Mannschaften, die, wie die Altmeister UB und 1. PTL, wie Phönix aus der Asche stiegen und es gab Tränen der Enttäuschung, so wie bei den hochgehandelten Titelverteidigern aus Bährenbach.
Aber der Reihe nach! Am Vorabend des Turniers losten die tombrischen Jubelmaiden Jubel und Trubel drei Gruppen aus. Die Kenner des Spiels erklärten sofort die Gruppe 2 zur Todesgruppe mit UB, Talsk, den Lyorter Lanzen und der Heiligen Allianz, einem Bündnis aus Schwert & Kelch-Priestern mit Orks aus den Wäldern („Gernoth und die Orks“). Vermeintlich leichtes Spiel hatten die Bumsbeutel in Gruppe 1 mit dem Wolfspack und den Hengsten. Doch wie hatte man sich getäuscht! Schon im Auftaktspiel der Bumsbeutel spielte das Wolfspack den Königsmörder und stieß den Titelverteidiger mit 1:0 vom Thron. „Ihr seid nur ein Punktelieferant“, schallte es hämisch von den Rängen der Wildsau-Arena. Schließlich schied der Titelverteidiger ohne Torerfolg als Dritter aus und musste um die Plätze 7 bis 10 spielen. „Bei den Beuteln hat´s am nötigen Bums gefehlt“, kalauerte hinterher Pomfballexperte N. Ätzer. Die Hengste galoppierten dagegen mutig in die Finalrunde.
Der schnelle Sensenmann in der Todesgruppe holte sich die Allianz und die Lanzen, die als Neuling tüchtig Lehrgeld bezahlen mussten, sich aber wacker schlugen. Die Veteranen von UB sicherten sich ohne Gegentor den Gruppensieg, spielten gottgefällig und begeisternd wie in jungen Jahren und verwiesen den Geheimfavoriten aus Talsk auf Platz 2.
In Gruppe 3 mussten die Margeriten trotz ihrer Anmut mit dem letzten Platz vorlieb nehmen. Beim Spiel um den Einzug in die Finalrunde prallten Lok Thelok und der 1. PTL aufeinander. Die Keiler entschieden die Partie durch ein Goldenes Tor und stürzten Kerfrek in ein Tal der Tränen.
In der Finalrunde kam es schließlich zum alles entscheidenden Spiel zwischen den Pompfballveteranen von UB und dem 1. PTL. Bei ohrenbetäubendem Lärm der Fans ging UB 1:0 in Führung, wähnte sich zu sicher und verlor das Spiel doch noch durch zwei Tore von PTL-Stürmer Sören. Der Wimpel geht zum dritten Mal nach Lichtenweiler!

 
     
 
Vogt offiziell bestätigt
 
Grauer Waffenrock für Thalion
 
 
Am Abend der Meisterfeier erhielt Vogt Vengard aus der Hand des Hofmagiers Llevellian eine von König Dragan persönlich in Auftrag gegebene Amtskette. Sein Amt als Vogt von Lichtenmeer wurde vom König damit bestätigt und seine bisherigen Verdienste um Land und Leute eindringlich gewürdigt. Der Dorfbote ist mit ganz Lichtenmeer stolz auf unseren Vogt!
 
Dem Scout des Fähnleins - Thalion - wurde von Vogt Vengard anlässlich der Meisterfeier ein Grauer Waffenrock - Erkennungszeichen der Fähnleins-Krieger - verliehen. Damit tragen alle Fähnleins-Kämpen endlich grau - außer Frauen und Magiern natürlich - wie der Vogt nach drei, vier Bier gerne zu bemerken pflegt.
 
         
 
Enttäuschung in Lichtenmeer
 
Heimtückischer Anschlag ?
 
 
Kaum waren die ersten Gerüchte durchgedrungen, dass König Dragan persönlich das große Pompfballturnier besuchen würde, hielt in ganz Lichtenmeer der große Hausputz Einzug. Straßen wurden gefegt, Giebel geschmückt und das ganze Volk putzte sich heraus. Aber vergeblich! Der König erschien nicht!
Lange Gesichter in den Dörfern der Umgebung waren die Folge. Der Blumenschmuck verwelkte ungesehen, und jetzt, wenige Wochen nach dem Turnier, sollen vereinzelt Kerfreker Rebellenlieder auch in Dorfgastwirtschaften Lichtenmeers gehört worden sein.
 
Nichtsahnend wurden vier Damen (andere sprechen davon, dass eines der Opfer ein jugendlicher Spieler von Lok Thelok gewesen sein soll...) Opfer eines heimtückischen Anschlages. Als die Damen auf der Schaukel des Gutes saßen und vom Magier Sveldenn aufs fröhlichste angeschoben wurden, soll sich die linke Haupthalterung gelöst haben. Die Schaukel brach sofort zusammen, die Damen prallten mit voller Wucht auf den Boden, kamen aber glücklicherweise mit dem Schrecken davon. Wer für das Unglück verantwortlich ist, konnte nicht ermittelt werden. Ob hier ein Anschlag geplant war?
 
         
 
Hält die Minne Einzug in Dornberg?
 
 
Dornberg - Aus informierten Kreisen ist zu hören, dass die Sieger des diesjährigen Turniers die Ausstrahlung des Gewinners dazu genutzt haben sollen, Damen aus exotischen Länern zu betören. Kesheli und Sahira, die gemeinsam auf einem Kugelfisch genannten Wesen über das Meer angereist waren, wurden vom Pompfballtrupp Lichtenweiler bei der Meisterfeier völlig vereinnahmt.
Wie zu hören ist, sollen insbesondere Thalmann und Schwarz der Schmied Eindruck hinterlassen haben. Die Zigeunerpriesterin Kesheli wurde von ihnen kurzerhand in Sophie aus Brythonien und die Händlerin Sahira in Aurelie aus Flandern umbenannt. Die Damen hätten sich dagegen nicht im mindesten gewehrt. Im Gegenteil war angeblich noch spät abends am Lagerfeuer ein Lied mit dem poetischen Text "O Sophie, o, o, Sophie" zu vernehmen. Dabei sah man Kesheli dicht an Schwarz gerückt sitzen. Thalmann allerdings wurde später sogar auf Heidemarie Bullenrassler beobachtet. Ob er nur versuchte, an ihren Siegerpreis, ein köstliches Eis mit heißen Früchten, zu gelangen, ist nicht bekannt.
Als besondere Bewunderer von Heidemarie hatten sich darüber hinaus auch einige Kerfreker Sangesknaben hervorgetan, die aus dem Stegreif eine unbeschreibliche Weise auf die beste Spielerin des Turniers dichteten. Die Zeilen von der Margarite am Fluss, die dort einfach stehen muss, werden in ganz Lichtenmeer sicher unvergessen bleiben...
 
 
 
 
DORNBERGER DORFKLATSCH - aufgezeichnet von T. Ratsche

Mysteriöser Schatzfund im Dornberger Forst?

Der Gewinner der Silberpompfe von 506, ein Ork namens Orca, hat am Vorabend der Pompfballmeisterschaft im Armdrücken gegen einen Lyorter Magier verloren. Als Einsatz soll er dabei eine Schatzkarte verspielt haben. Wie Bauern aus Dornberg berichten, soll ein Trupp Fremder zu später Stunde im Wald versucht haben, einen Baum von den Wurzeln her auszugraben. Ob dies im Zusammenhang mit der Schatzkarte steht, kann nur vermutet werden. Allerdings soll seit dem Turnier in den Dörfern Lichtenmeers wiederholt mit altem Trawonischen Kupfer und fremdländischer Münze bezahlt worden sein...


Sören raus aus Lichtenmeer?

Gerüchten zufolge soll der Lichtenmeerer Sören, der für die Keiler zwei Tore im Endspiel geschossen hat, aus dem Lehen ausgewiesen werden. Der Vogt, darauf angesprochen, dementierte allerdings heftig und grummelte etwas wie „Wir sind zwar schlechte Verlierer, aber so dann doch wieder nicht…“
     
Thalion entscheidet Bogenwettbewerb für sich

Wie die lokalen Experten schon im Vorfeld vermutet hatte, konnte Thalion den Bogenwettbewerb im Anschluss an das Pompfballturnier für sich entscheiden. Allerdings wurde der Titelgewinn durch die exzellente Bogenschützin Nasya Aurora um ein Haar in Frage gestellt. Nur knapp hinter Thalion landete sie auf Platz zwei und wurde aufgrund dieser Leistung von ihrem Hauptmann prompt vom Rekruten zum Soldaten befördert. Der Dorfbote gratuliert!
Besonders bei Bou erntete sie mit ihrer herausragenden Leistung Unglauben. Schon am Vorabend hatte er bezweifelt, dass sie mit ihrem assymetrischen Bogen überhaupt die Scheibe treffen könne...

 
Aufrührerische Reden aus Kerfrek

Zu später Stunde erlauschten aufmerksame Gäste ketzerische Reden aus Kerfreker Reihen. Spieler von Lok Thelok sollen Rebellenlieder auf den Lippen geführt haben, in denen ein freies Kerfrek beschworen wurde.
Ob mehr hinter diesen Gerüchten steckt oder ob die Spieler von Lok Thelok vielleicht nur vom mitternächtlichen Bad in ihrer Heizwanne berauscht waren, konnte der Dorfbote bislang nicht ergründen.
 
       
   
     
 
Archiv
home