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Winterausgabe:
1 Kupfer (Lichtenmeer)
3 Kupfer (Resttrawonien)
5 Kupfer (Auswärts)

Dornberger Dorfbote
unglaublich - ungebührlich

Nachrichten sind unsere Leidenschaft
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Pompfball ist unsere Passion

 
 
 
 
Boten in Dornberg gesichtet - Was verschweigt Vogt Vengard?
Der Vogt plant was! - Wird die Winterruhe gestört?
 
 
Dornberg - Der Winter ist gekommen und es hat den ersten Schnee in Lichtenmeer gegeben. Die Menschen rücken näher zusammen und wärmen sich am Herdfeuer. Man erzählt sich alte Geschichten von vergangenen Taten und gegangenen Helden. Nachts ist das hungrige Heulen der Wölfe zu hören. Im Winter streichen sie stets nahe um die Dörfer. Aus Dornberg hört man die Kunde, Vogt Vengard verhalte sich in letzter Zeit etwas merkwürdig. Oft findet man ihn tief in Gedanken versunken. „Der hört mir doch gar nicht zu“, schimpfte neulich ein verdienter Krieger des Fähnleins, der allerdings nicht genannt werden möchte. Des nächtens kamen schon zwei Mal berittene Boten nach Dornberg mit schweißnassen Rössern, gingen schnurstracks in das Zimmer des Vogts und verschwanden wenig später wieder, ohne ihren Tieren eine richtige Pause gegönnt zu haben. Angeblich habe er mehrere große Landkarten auf dem Tisch in seiner Kammer liegen. Was darauf zu sehen ist, wurde uns leider nicht übermittelt, da unser Informant, ein Bediensteter der Herren, leider nicht lesen kann.
 
     
 
Letzte Meldung: Krieger auf der Burg

Vogt Vengard, dem König Dragan das Recht verliehen hat, 20 Bewaffnete zu führen, hat zehn Krieger angeworben, die auf Burg Lichtenmeer ihren Dienst versehen sollen. Hier beschützen sie Burg und Baustelle und haben ein wachsames Auge auf die Grenze.

 
     
  Bald Tobak in Lichtenmeer?   Wiederaufbau der Burg geht voran  
 
Veit und Silberwolf waren im Monat November für einige Wochen auf Reisen. Bei ihrer Rückkehr hatten sie mehrere Säcke Saatgut einer Pflanze namens Tobak im Gepäck. Aus den getrockneten Blättern dieses Gewächs gewinnt man Rauchkraut! Offenbar will Veit die zusammen mit dem Vogt gefassten Pläne, in Dornberg Tobak anzubauen, in die Tat umsetzen.
 
Nur langsam geht der Wiederaufbau jener Teile der Burg voran, die im Sommer eingestürzt sind. Baumeister Mîn hat wegen der knappen Kasse nur zwei Steinmetze an seine Seite bekommen. Wegen des Wintereinbruchs sind die Bauarbeiten jetzt gänzlich zum Erliegen gekommen. In den Dörfern erzählt man sich die Geschichte von einem unglaublichen Wesen, das unter der Burg gehaust hatte, aber wohl in den Trümmern ums Leben gekommen ist. Andere behaupten, zuerst starb das Wesen und dann stürzte die Burg ein. Der Dorfbote wird weiter recherchieren.
 
 
DORNBERGER DORFKLATSCH - aufgezeichnet von T. Ratsche

Illegale Nutzung von Koboldstaub?

Gerüchten zufolge schnupft Sveldenn, der letzte Lehrling von Lady Sindel, heimlich Koboldstaub. Unweit der Lichtung, bei der anlässlich des letzten Pompfballturnieres ein Kobold gesichtet worden sein soll, haben Waldarbeiter den stillen Magier beim Zusammenkratzen einer silbrigen Substanz beobachtet. Wir fragen uns: Treibt ihn Sindels Tod langsam in die Verzweiflung? Seine Karriere als Koch ist durch die verwürzte Pflaumensoße beim Pompfballturnier sicher auch nicht vorangekommen.

 

Leuchtende Fratze in der Nacht

In ganz Lichtenmeer hat man im Herbst traditionell die Ealynn Nacht gefeiert, in der man der Toten gedenkt, sich aber auch vor den Geistern der Verstorbenen in Acht nehmen muss. Ein Knecht in Dornberg erzählte uns, dass der findige Bou seinem ehemaligen Herrn Silberwolf einen Streich spielte. Als Silberwolf in der Nacht an die Büsche trat, um sich zu erleichtern, habe der Bou unter einem weißen Laken und mit einem leuchtenden, ausgehöhlten Kürbis mit hässlicher Fratze ein schauriges Geheul angestimmt. Silberwolf versetzte das ganze Gut in Alarmbereitschaft, bis man dem Bou auf die Schliche kam. Zur Strafe strich ihm der Vogt sein zweites Frühstück.

     
 
       
   
     
 
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