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Boten
in Dornberg gesichtet - Was verschweigt Vogt Vengard? Der Vogt plant was! - Wird die Winterruhe gestört? |
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Dornberg
- Der Winter ist gekommen und es hat den ersten Schnee in Lichtenmeer
gegeben. Die Menschen rücken näher zusammen und wärmen
sich am Herdfeuer. Man erzählt sich alte Geschichten von vergangenen
Taten und gegangenen Helden. Nachts ist das hungrige Heulen der Wölfe
zu hören. Im Winter streichen sie stets nahe um die Dörfer.
Aus Dornberg hört man die Kunde, Vogt Vengard verhalte sich in letzter
Zeit etwas merkwürdig. Oft findet man ihn tief in Gedanken versunken.
„Der hört mir doch gar nicht zu“, schimpfte neulich ein
verdienter Krieger des Fähnleins, der allerdings nicht genannt werden
möchte. Des nächtens kamen schon zwei Mal berittene Boten nach
Dornberg mit schweißnassen Rössern, gingen schnurstracks in
das Zimmer des Vogts und verschwanden wenig später wieder, ohne ihren
Tieren eine richtige Pause gegönnt zu haben. Angeblich habe er mehrere
große Landkarten auf dem Tisch in seiner Kammer liegen. Was darauf
zu sehen ist, wurde uns leider nicht übermittelt, da unser Informant,
ein Bediensteter der Herren, leider nicht lesen kann. |
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Letzte
Meldung: Krieger auf der Burg Vogt Vengard, dem König Dragan das Recht verliehen hat, 20 Bewaffnete zu führen, hat zehn Krieger angeworben, die auf Burg Lichtenmeer ihren Dienst versehen sollen. Hier beschützen sie Burg und Baustelle und haben ein wachsames Auge auf die Grenze. |
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| Bald Tobak in Lichtenmeer? | Wiederaufbau der Burg geht voran | ||||||||||||
Veit
und Silberwolf waren im Monat November für einige Wochen auf Reisen.
Bei ihrer Rückkehr hatten sie mehrere Säcke Saatgut einer Pflanze
namens Tobak im Gepäck. Aus den getrockneten Blättern dieses
Gewächs gewinnt man Rauchkraut! Offenbar will Veit die zusammen mit
dem Vogt gefassten Pläne, in Dornberg Tobak anzubauen, in die Tat
umsetzen. |
Nur
langsam geht der Wiederaufbau jener Teile der Burg voran, die im Sommer
eingestürzt sind. Baumeister Mîn hat wegen der knappen Kasse
nur zwei Steinmetze an seine Seite bekommen. Wegen des Wintereinbruchs
sind die Bauarbeiten jetzt gänzlich zum Erliegen gekommen. In den
Dörfern erzählt man sich die Geschichte von einem unglaublichen
Wesen, das unter der Burg gehaust hatte, aber wohl in den Trümmern
ums Leben gekommen ist. Andere behaupten, zuerst starb das Wesen und dann
stürzte die Burg ein. Der Dorfbote wird weiter recherchieren. |
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