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Herbstausgabe 513 :
1 Kupfer (Lichtenmeer)
3 Kupfer (Resttrawonien)
5 Kupfer (Auswärts)

Der Dorfbote danach
Die X. Meisterschaft im Wort

Nachrichten sind unsere Leidenschaft
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Pompfball ist unsere Passion

 
 
 
 

 

Die Lok ist Meister! Drachenreiter in Dornberg! Veit zurückgekehrt!

 
 

DORNBERGER KESSEL - Kein Scherz, es ist wahr. Lok Thelok ist zum ersten Mal Pompfballmeister. Nach einer durchwachsenen Vorrunde holten sich die Kerfreker am Ende doch noch verdient den Titel – und das vor den Augen einer Prinzessin. Aber das Turnierwochenende hielt noch weitere Überraschungen parat. Ein weitgereister Krieger auf einem schier unglaublichen Reittier tauchte am Vorabend der Spiele in Dornberg auf. Und zur großen Freude des Fähnleins und vieler anderer kehrte Großbauer Veit nach drei Jahren aus El Kash zurück.

 
     
 
Auf Drachen nach Dornberg geritten
 
Seebär nimmt Silberpompfe mit
 
 

Dornberg - Unglaubliches trug sich am Vorabend des Turniers zu. Ein Großteil der Gäste saß feiernd ums Feuer, als ein fremdländisch wirkender Mann auf einer Drachenechse ins Gehöft ritt. Erste Befürchtungen, er sei auf Ärger aus, zerstreute der Reisende schnell. Es war doch tatsächlich ein Nimbar, ein Vertreter jenes legendären Volkes, das den Tempel der Tochter Bahamuths bewacht. Er stellte Fragen nach dem Schwertbund und als er hörte, dass eines der Schwerter zerstört worden war, betraute er fünf Anwesende mit der offenbar hoch schwierigen Aufgabe, diese Waffe wieder zu reparieren. Das Angebot, am Lagerfeuer Platz zu nehmen, schlug er aus und ritt wieder in die finstere Nacht hinaus. Der Mann und sein mehrere Schritt hohes Reittier sorgten über das ganze Wochenende für reichlich Gesprächstoff.

 
Dornberger Kessel - Die Silberpompfe für den besten Spieler geht schon wieder an einen Seebären. Der kampfstarke Käpt`n der Seeleute setzte sich in der Abstimmung um den begehrten Preis hauchdünn gegen Lok-Spieler Tagget durch. Bei der Wahl durfte erstmals jeder einzelne Spieler und Zuschauer je eine Stimme abgeben. Der Ring für die beste Spielerin ging an „Titelverteidigerin“ Merrit von den Kesselfliggaz. Der von dem Seemann Backenzahn Pete gestiftete Preis (ein kleines Schatzkästlein) für die schönste Aktion des Turniers ging an den kleinen Mattis. Der dreijährige Sohn von Kolchis und Maria hatte beim Spiel Dornberger Wichtel gegen UB gleich zwei gefallenen Altstars ganz im Stil eines großen Sportlers wieder auf die Füße geholfen.
 
         
 
Großbauer mit Kuhglocke
 
Silberwolf trifft ins Schwarze
 
 
Lichtenmeer - Die Dornberger konnten es kaum glauben: Mit einem großen Jutesack und einer Kuhglocke behängt, traf am Vorabend des Turniers der Großbauer Veit in Dornberg ein. Drei Jahre lang war er weg gewesen! Veit fand sich aber offenbar schnell wieder zurecht in der alten Heimat. Er griff zu Bier und Rauchkraut, hüpfte in die heiße Wanne und spielte sogar Pompfball. Ob es eine Rückkehr für immer ist, konnte der Dorfbote nicht in Erfahrung bringen. Veits Lungenleiden, so konnte jedermann deutlich hören, ist jedenfalls immer noch nicht gänzlich kuriert.
 
Dornberg Bogenschießplatz - Doppelerfolg fürs Fähnlein: Wenn schon nicht auf dem Pompfballfeld, dann doch wenigstens mit dem Bogen in der Hand bewiesen zwei Dornberger ihre Treffsicherheit. Silberwolf gewann das Zielschießen, das traditionell nach dem Pompfballturnier stattfindet, vor Abonnement-Meister Thalion.
 
         
 
Lok einen Schritt vor dem Abgrund
 
 

Sie standen dicht vor dem Aus und hielten am Ende doch den Wimpel in der Hand. Für die Spieler von Lok Thelok war das diesjährige Turnier ein Wechselbad der Gefühle. Im letzten Vorrundenspiel hätten die tapferen Talsker Höllewörschd bloß die Lyorter Lanzen besiegen müssen und die Lok hätte vorzeitig die Heimfahrt antreten können. Doch trotz eines Sturmlaufs aufs Lanzentor wollte den Talskern kein Treffer gelingen. Die für ein Spiel von den Lyortern verpflichtete Ritterin Jadwiga hielt ihren Kasten sauber und warf die Höllewörschd aus dem Turnier. Im ersten Halbfinale setzte sich dann die Lok klar gegen die Altmeister von Unbarmherzig Bahamuth durch. Im zweiten Spiel bezwangen die mit Ex-Blut-und-Eiter-Star Brutus verstärkten Seebären den Vorjahresmeister Kesselfliggaz im Penalty-Schießen. Das Endspiel gewann die Lok verdient. Der Jubel der Kerfreker nach dem Schlusspfiff kannte keine Grenzen. Die Spieler überschütteten ihre Fans sogar mit Sekt.

 
 

 

DORNBERGER DORFKLATSCH - aufgezeichnet von T. Ratsche

Haegl packt aus

Nach einigen Humpen Bier gestand Ex-PTL-Spieler Haegl erstmals, was noch niemand wusste. Die Umbenennung der Mannschaft „Rimmersgarder Keiler“ in „1. PTL“ vor einigen Jahren war über seinen Kopf entschieden worden. „Ich wollte das nicht“, soll Haegl spät nachts im Dornberger Gewölbekeller gesagt haben. Am Turnier nahm Haegl nicht teil. Es heißt, er sei in der Früh aufgebrochen, weil er in der Nacht eine Art Vision gehabt habe.


Prinzessin zu Gast!

Das Fähnlein durfte sich zum zweiten Mal über königlichen Besuch freuen: Nach König Dragan vor zwei Jahren kam dieses Mal seine Schwester, Ihre königliche Hoheit Prinzessin Magdalena Tepes D`Ornbuse, nach Dornberg. Ob sie jetzt ein Pompfball-Fan geworden ist?.

Talsker hecken etwas aus

Die Talsker hecken einen Plan aus. Auch beim Fähnlein sollen sie um Unterstützung für ihr offenbar kriegerisches Unterfangen nachgefragt haben. Doch mehr als „streng geheim“ war auf Nachfrage von niemandem zu hören.
 
       
   
     
 
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