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Sensation: Fliggaz holen sich den Wimpel! |
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Dornberger
Kessel - Aus! Aus! Aus! Das Turnier ist aus! Die Kesselfliggaz
sind Meister! In einem hochdramatischen Finale setzten sich die jungen
Frauen und Männer gegen die erfahrenen Spieler von Lok Thelok durch
– ausgerechnet im Penalty-Schießen. Damit versagten den
Kerfrekern schon zum zweiten Mal bei einer Penalty-Entscheidung die
Nerven. Im Vorjahr flogen sie auf diese Weise im Halbfinale gegen Unbarmherzig
Bahamuth aus dem Wettbewerb. Entsprechend frustriert kauerten die Lok-Recken,
die zuvor unermüdlich für gute Stimmung während des Wettkampfes
gesorgt hatten, auf dem Rasen. Die Kesselfliggaz um Erny und Berth sowie
den starken Torwart Veit aus Saugrub bejubelten ihren 2:0-Triumph enthusiastisch. |
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Das
Gewölbe bebte |
Skandal:
Aufregung um Wimpel |
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Dornberg
- Unvergessen bleibt die diesjährige Siegesfeier im Gewölbekeller.
Nachdem bei bestem Wetter noch unter freiem Himmel getafelt wurde, zogen
bei Einbruch der Dunkelheit schwarze Wolken über Dornberg auf.
Blitz und Donner trieben Fans und Spieler ins Gewölbe. Während
die Tombrier sofort die Würfel auspackten und zockten, entlud sich
im Gewölbe ein wahres Gewitter an Liedgut. Höhepunkt war sicher
das „Gstanzeln“, ein Kerfreker-Brauch, bei dem spontan Reime
zu einer vorgegebenen Melodie ersonnen werden müssen. Als sich
der Regen schließlich verzogen hatte, schürte der wackere
Valerio seine heißen Wannen ein, die sogleich in Beschlag genommen
wurden. |
Dornberg / Lichtenweiler:
Für Miss-stimmung hat die Entscheidung gesorgt, den roten Siegerwimpel
endgültig den Kesselfliggaz zu überlassen, weil nun kein Platz
für weitere Siegernamen auf dem altehrwürdigen Stoff frei ist.
Jetzt grummelt es in Lichtenweiler. Die Spieler des PTL, die dieses Jahr
nicht am Turnier teilnahmen, sind sauer, heißt es. So habe Vogt
Vengard dem Rekordmeister bereits nach dem Sieg im vergangenen Jahr versprochen,
den Wimpel behalten zu dürfen. Der Vogt wollte sich dazu bislang
nicht äußern. |
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Heiratsantrag
auf Pomfballfeld |
Brackwasser
am Spielfeldrand |
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Tief
gerührt waren die Zuschauer des Turniers, als Fliggaz-Torwart Veit
aus Saugrub seiner Lina vor aller Augen einen Heiratsantrag machte. Unter
Tränen gestand Veit, dass sie bislang in einer Scheinehe gelebt haben.
Das Publikum verzieh, Lina willigte ein und Veit musste seine Männlichkeit
sogleich unter Beweis stellen und seine künftige Braut unversehrt
durch einen Spießrutenlauf tragen. Noch eine Meldung in eigener Sache: Diese Ausgabe des Dorfboten kann wegen Lieferschwierigkeiten leider nicht in Saugrub verkauft werden. Wir bitten das zu entschuldigen. |
Viel
Aufsehen erregte ein Trupp Seeleute, der am Samstagmorgen nach Dornberg
kam. Die Weitgereisten nahmen nicht nur unter dem Namen „Seebären“
am Turnier teil, sondern verkauften auch allerhand Leckereien aus fernen
Ländern am Spielfeldrand. Fischstäbchen, Schädelspalter
und Brackwasser hießen die ungewöhnlichen Waren. Das Publikum
nahm´s dankend an. |
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Vogt
verkündet Wannenerlass! |
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| Während der Meisterfeier am Samstag Abend hat der Vogt Vengard den ersten Wannenerlass zu Dornberg verkündet. Begleitet von Lina aus Saugrub und Chambalaya von den Bären, die sich beim Vogt angeblich über die Schamhaftigkeit der männlichen Wannengäste beklagten verkündete Vengard sichtlich alkoholisiert, dass von nun an jegliche Schambretter an den Wannen verboten seien und fortan nachts für ausreichend Beleuchtung zu sorgen sei. Der Erlass sei unverzüglich rechtskräftig und in die Tat umzusetzen.
Der
Vogt kurz nach dem Verkünden des 1. Dornberger Wannenerlasses. |
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