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Herbstausgabe 512 :
1 Kupfer (Lichtenmeer)
3 Kupfer (Resttrawonien)
5 Kupfer (Auswärts)

Der Dorfbote danach
Nachlese zur IX. Meisterschaft

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Pompfball ist unsere Passion

 
 
 
 
Sensation: Fliggaz holen sich den Wimpel!
 
 

Dornberger Kessel - Aus! Aus! Aus! Das Turnier ist aus! Die Kesselfliggaz sind Meister! In einem hochdramatischen Finale setzten sich die jungen Frauen und Männer gegen die erfahrenen Spieler von Lok Thelok durch – ausgerechnet im Penalty-Schießen. Damit versagten den Kerfrekern schon zum zweiten Mal bei einer Penalty-Entscheidung die Nerven. Im Vorjahr flogen sie auf diese Weise im Halbfinale gegen Unbarmherzig Bahamuth aus dem Wettbewerb. Entsprechend frustriert kauerten die Lok-Recken, die zuvor unermüdlich für gute Stimmung während des Wettkampfes gesorgt hatten, auf dem Rasen. Die Kesselfliggaz um Erny und Berth sowie den starken Torwart Veit aus Saugrub bejubelten ihren 2:0-Triumph enthusiastisch.
Auf dem dritten Platz landete Unbarmherzig Bahamuth. Die Ausfälle von Silberwolf, Veit und Min waren trotz guter Leistung nicht zu verkraften. Auf den weiteren Plätzen folgten die Seebären, die Munteren Margeriten und die Tombrischen Hengste.

 
     
 
Das Gewölbe bebte
 
Skandal: Aufregung um Wimpel
 
 

Dornberg - Unvergessen bleibt die diesjährige Siegesfeier im Gewölbekeller. Nachdem bei bestem Wetter noch unter freiem Himmel getafelt wurde, zogen bei Einbruch der Dunkelheit schwarze Wolken über Dornberg auf. Blitz und Donner trieben Fans und Spieler ins Gewölbe. Während die Tombrier sofort die Würfel auspackten und zockten, entlud sich im Gewölbe ein wahres Gewitter an Liedgut. Höhepunkt war sicher das „Gstanzeln“, ein Kerfreker-Brauch, bei dem spontan Reime zu einer vorgegebenen Melodie ersonnen werden müssen. Als sich der Regen schließlich verzogen hatte, schürte der wackere Valerio seine heißen Wannen ein, die sogleich in Beschlag genommen wurden.

 
Dornberg / Lichtenweiler: Für Miss-stimmung hat die Entscheidung gesorgt, den roten Siegerwimpel endgültig den Kesselfliggaz zu überlassen, weil nun kein Platz für weitere Siegernamen auf dem altehrwürdigen Stoff frei ist. Jetzt grummelt es in Lichtenweiler. Die Spieler des PTL, die dieses Jahr nicht am Turnier teilnahmen, sind sauer, heißt es. So habe Vogt Vengard dem Rekordmeister bereits nach dem Sieg im vergangenen Jahr versprochen, den Wimpel behalten zu dürfen. Der Vogt wollte sich dazu bislang nicht äußern.
 
         
 
Heiratsantrag auf Pomfballfeld
 
Brackwasser am Spielfeldrand
 
 
Tief gerührt waren die Zuschauer des Turniers, als Fliggaz-Torwart Veit aus Saugrub seiner Lina vor aller Augen einen Heiratsantrag machte. Unter Tränen gestand Veit, dass sie bislang in einer Scheinehe gelebt haben. Das Publikum verzieh, Lina willigte ein und Veit musste seine Männlichkeit sogleich unter Beweis stellen und seine künftige Braut unversehrt durch einen Spießrutenlauf tragen.
Noch eine Meldung in eigener Sache: Diese Ausgabe des Dorfboten kann wegen Lieferschwierigkeiten leider nicht in Saugrub verkauft werden. Wir bitten das zu entschuldigen.
 
Viel Aufsehen erregte ein Trupp Seeleute, der am Samstagmorgen nach Dornberg kam. Die Weitgereisten nahmen nicht nur unter dem Namen „Seebären“ am Turnier teil, sondern verkauften auch allerhand Leckereien aus fernen Ländern am Spielfeldrand. Fischstäbchen, Schädelspalter und Brackwasser hießen die ungewöhnlichen Waren. Das Publikum nahm´s dankend an.
 
         
 
Vogt verkündet Wannenerlass!
 
 

Während der Meisterfeier am Samstag Abend hat der Vogt Vengard den ersten Wannenerlass zu Dornberg verkündet. Begleitet von Lina aus Saugrub und Chambalaya von den Bären, die sich beim Vogt angeblich über die Schamhaftigkeit der männlichen Wannengäste beklagten verkündete Vengard sichtlich alkoholisiert, dass von nun an jegliche Schambretter an den Wannen verboten seien und fortan nachts für ausreichend Beleuchtung zu sorgen sei. Der Erlass sei unverzüglich rechtskräftig und in die Tat umzusetzen.

Der Vogt kurz nach dem Verkünden des 1. Dornberger Wannenerlasses.

 
 
DORNBERGER DORFKLATSCH - aufgezeichnet von T. Ratsche

Skandal: Betrug beim Turnier?

Wie erst nach dem Turnier bekannt wurde, hat ein Spieler während mindestens einer Partie ein verbotenes magisches Artefakt eingesetzt. Es handelt sich dabei offenbar um „die Faust des Frynggs“. Mit diesem Artefakt kann man vom Schiedsrichter unbemerkt Fauststöße und Kopfnüsse verteilen. Um welchen Spieler es sich handelt und welche Konsequenzen diesem drohen, hält der Pompfballverband derzeit noch unter Verschluss.


Enttäuschte Lok ließ Dampf ab!

Tief saß der Stachel der Enttäuschung nach der Endspiel-Niederlage bei Lok Thelok. Das ein oder andere Mal bedachten sie die Spielerinnen und Spieler der Fliggaz am Abend mit Schmährufen. Beim Bogenturnier hefteten Lok-Spieler sogar eine Sammelkarte der Fliggaz an die Schießscheibe. Ärger lag in der Luft, aber schließlich kam es doch noch zur Verbrüderung. Tagget und Gilles sangen einer jungen Fliggaz-Spielerin im Gewölbekeller ein Ständchen. Und Fliggaz-Stürmerin Merrit wurde in der Nacht in den Armen eines Kerfrekers gesehen.
Thalion trifft!

Der beste Bogenschütze weit und breit kommt aus Dornberg: Thalion vom Fähnlein traf am besten beim Wettstreit mit Pfeil und Bogen, der traditionell im Anschluss an das Pompfballturnier ausgetragen wird. Seinen Preis, eine Flasche Met, überließ der Routinier dem zweitplatzierten Tagget aus Kerfrek. Dritter wurde der Tombrier Stefano.
 
Fähnlein verreist!

Wie der Dorfbote erfahren hat, verlassen einige Fähnleinskrieger für mehrere Wochen das Gut Dornberg. Angeblich wollen sie die Ritterin Jadwiga auf eine Queste nach Bretonien begleiten. Wer sich auf die Reise begibt, ist nicht ganz klar. Man munkelt aber, dass es sich um Valerio, Thalion, Heidemarie, den Bou und auch den Vogt handelt.

Neuer Knappe für Jadwiga

Berald von Kerzberg heißt der neue Knappe von Ritterin Jadwiga. Vor den Augen zahlreicher Zeugen nahm Jadwiga den jungen Mann in Dornberg in der Nacht auf Sonntag in ihre Dienste.
Einem alten Dornberger Brauch folgend, zum Turnier kulinarische Spezialitäten als Geschenk zu reichen, trug die Ritterin zudem gehaltvolle Würste nach Lichtenmeer.

 

Turnierplatz verseucht

Wie sich im nachhinein herausgestellt hat, ist der Bogenturnierplatz sehr unangenehmen kleinen Plagegeistern befallen. Thalion und Valerio beklagten sich bei Dr. Voklar über zahlreiche Stiche mit roten Pusteln an den Beinen und ein sehr unangenehmes Jucken im Schrittbereich. Wie uns der Doktor mitteilte handelt es sich um den gemeinen Sackfloh. Allen Turnierteilnehmern wird dringend empfohlen, sich von einem Medikus behandeln zu lassen. Die Spätfolgen, so der Dr., könnten überaus unangenehm werden. Details wollte er nicht mitteilen.

 
       
   
     
 
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